Intuitives Bogenschießen - Was ist das? Was verstehe ich darunter?

Das intuitive Bogenschießen hat für mich zwei wesentliche Aspekte.

  1. Zum einen geht es darum den Ablauf des Bogenschießens so zu verinnerlichen, dass er intuitiv – automatisiert stattfindet. Bei unseren ersten Fahrstunden war es schwierig alle drei Pedale. Bremsen, Kupplung und Gas zu koordinieren. Nach weniger oder mehr Fahrstunden ist der Ablauf so automatisiert, dass wir nicht mehr darüber nachdenken was wir tun. Besonders in Gefahrensituationen reagieren wir automatisch und denken oft erst anschließend darüber auch, was wir gerade getan haben. Für das Bogenschießen bedeutet dies, dass der Ablauf so verinnerlicht wird, dass wir nicht mehr nachdenken müssen was wir tun. Die Zielorientierung läuft nur über die Fokussierung des Ziels mit den Augen (Wir schauen hin, wo wir hin wollen) und nicht über eine Zieltechnik (wie Pfeilspitze anvisieren oder Abgreifen an der Sehne) Dieser Prozess stellt sich schon nach wenigen Stunden ein. Natürlich dauert er seine Zeit, bis er perfektioniert ist. Aber das ist nicht unser vorrangiges Ziel.

  2. Wir schießen auf kurze Entfernungen, um den zweiten Aspekt ein besonderes Augenmerk zu geben. Wir nutzen unser Bewusstsein um unser Unterbewusstsein, unser intuitives Handeln wahrzunehmen. Wir nehmen wahr, wie wir stehen, wann wir wie unsere Schultern anspannen oder entspannen. Folgende Aspekte zu den fünf wesentlichen Elementen des Ablaufs beim Bogenschießen geben einen ersten Einblick, worum es gehen kann

A. Stand

Impuls-Stand

B. Ankern

Impuls-Anker

C.Zielen

Impuls-Zielen

D. Lösen

Impuls-Lösen

E.Atmung

Impuls Atmung


    

  

 Bewusstsein-Figur

 Als das Unbewusste bezeichnen wir den Bereich der menschlichen Psyche, der dem Bewusstsein nicht direkt zugänglich ist, aber diesem zugrunde liegt. Die Tiefenpsychologie geht davon aus, dass bei jedem Menschen in allen Lebensphasen unbewusste psychische Prozesse das Handeln, Denken und Fühlen entscheidend beeinflussen. Auch das Unbewusste beinhaltet viel erlerntes Verhalten. Zum Beispiel hat die Angst vor bestimmten Tieren immer etwas mit gemachten Erlebnissen zu tun. Entweder habe ich selber ein negatives Erlebnis gehabt oder Ängste von Eltern wurden übertragen. Wenn ein Kind beim Anblick einer Spinne immer wieder gesagt bekommt „Iiihh“, dann wird das Kind dies auch so annehmen. Wir nehmen also unsere Intuitionen wahr und können dadurch neue Impulse für unseren Lebensalltag entdecken.




    letzte Änderung: 01.05.2017 17:15

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